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Vorläufige Ergebnisse der Forschungswerkstatt des Netzwerks Gender Studies Schweiz vom 25. und 26. September 2015

 

Arbeitsgruppen

Bis ein geeigneter Ort für diese Informationen gefunden wird, werden hier fortlaufend Informationen zu den Arbeitsgruppen aufgeschaltet, die sich bei der Forschungswerkstatt aus den Ateliers gebildet haben.

 

Transformation-von-Männlichkeiten
Die Projektgruppe versteht sich als interdisziplinärer und interinstitutioneller Zusammenschluss, der sich aus den Teilnehmenden des Ateliers rekrutiert.
Bezüglich der institutionellen Anbindung (FH, Uni, NGO), der Zugänge und Herangehensweisen an das Thema Männlichkeiten sowie die institutionelle Logiken das Thema betreffend, ist die Gruppe sehr heterogen. Aus diesem Grund konstituiert sich die Projektgruppe zunächst für die Laufzeit von einem Jahr. In dieser Zeit werden 4 gemeinsame Arbeitstreffen abgehalten. In diesen werden einerseits Forschungsmaterialien der Teilnehmenden bearbeitet, andererseits die Inhalte und Problemlagen der oben aufgeführten Themenfelder weiter besprochen und diskutiert. Die konkrete Zusammenarbeit über die Laufzeit hinaus ist offen.
Weitere an der konkreten Mitarbeit Interessierte können sich bis Ende 2015 bei Diana Baumgarten (d.baumgarten@unibas.ch) melden. Danach wird die Projektgruppe für die festgelegte Laufzeit geschlossen.
Erstes Treffen: Montag, 18. Januar 2016 von 12-16.00 Uhr an der FHNW in Olten

Gender- & Nachhaltigkeitsforschung. Interdependenz zwischen Gesellschaft, Geschlecht und Natur

Das Atelier thematisierte die Wechselwirkungen zwischen den Geschlechterverhältnissen und dem gesellschaftlichen Umgang mit Natur bzw. den natürlichen Ressourcen, denn Naturverhältnisse sind vergesellschaftet und können damit auch als vergeschlechtlicht verstanden werden. Dabei setzten wir voraus, dass Nachhaltigkeitsthemen herrschaftskritisch, parteilich und reflexiv angegangen werden.

Anknüpfungspunkte und Gemeinsamkeiten zw. Nachhaltigkeits- und Geschlechterforschung:

  • (Geschlechter-)Gerechtigkeit: intra- und intergenerationale Gerechtigkeit in Bezug auf die Verteilung von (natürlichen) Ressourcen
  • Gesellschaftliche Naturverhältnisse im Kontext der Geschlechterforschung
  • normative, kontextbezogene und auf integrative Problembetrachtung orientierte Wissenschaften
  • inter- und transdisziplinäre Forschung als Basis
  • Bindung zwischen Wissenschaft und Politik
  • (Selbst)Reflexivität bzw. Reflexion der Gesellschaftsdynamik in Richtung Nachhaltigkeit
  • Partizipation mit Augenmerk auf benachteiligte Gesellschaftsgruppen

Mögliche Forschungsbereiche des Wissenschaftsfeldes Gender & Nachhaltigkeit:

  • Gender & Environment: Fokus auf die Zusammenführung der sozialwiss. Geschlechterforschung mit der feministischen Naturwissenschafts- und Technikkritik unter Einbezug der Frage nach der Gestaltungsmacht von Geschlecht
  • Feministisch ökologische Politik: Partizipation und Empowerment in der Nachhaltigkeitsgovernance
  • Feministisch ökologische Ökonomik: Analyse und Kritik der geschlechtlich kodierten Trennung der ökonomisch produktiven von den reproduktiven oder „unproduktiven" Prozessen und Leistungen
  • Material Feminism/Ökofeminismus: Zusammenhang zwischen der Unterdrückung von Frauen/Weiblichkeit mit der Zerstörung von Natur Feministische Denk- und Theorieansätze fruchtbar machen für Nachhaltigkeitsthemen

Im Atelier hat sich herausgestellt, dass insbesondere ein „caring about" die Voraussetzung ist für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Die Bezugnahme auf den Care-Ansatz hat sich zufällig durch die Inputreferate so ergeben und als fruchtbar für viele Themen im Schnittfeld Gender & Nachhaltigkeit gezeigt. Daran werden wir weiterarbeiten. Alle Interessierten am Themenfeld Gender & Nachhaltigkeit sind herzlich willkommen, gemeinsam mit uns mitzudenken und zu -arbeiten. Bitte melden bei regula.kolar@bfh.ch

 

 

 

 

 

 

 

 Kontakt

Gesamtkoordination des Netzwerks:
PD Dr. Katrin Meyer
katrin.meyer@unibas.ch Universität Basel

 Arbeitsraum

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